Institut für Philosophie

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Philosophisches Café

Ein Initiativkreis bestehend aus Prof. Dr. E. Franke, Prof. Dr. A. Regenbogen, Prof. Dr. H. Kerber und Prof. Dr. R. Mokrosch lädt in regelmäßigen Abständen zum Philosophischen Café ein.

Beginn ist jeweils 11:30 Uhr im Kinocafé des Blue Note, E.-M.-Remarque-Ring 16.

 

Änderungen und weitere Hinweise sind aufrufbar unter www.cinema-arthouse.de

Programm 2021

 

Sonntag, den 16. Januar 2022 ab 11.30 Uhr:

Wir wissen noch nicht, ob Philo-Cafe am 16.1. möglich ist. Aktuelle Hinweise werden gegeben unter:

www.cinema-arthouse.de/kino/blue-note/programm/philosophisches-cafe

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter arnim.regenbogen@uni-osnabrueck.de

Es gilt voraussichtlich die 2G-Regelung.

Gefühl und Verstand – Wann entscheiden wir wie?

Was wir fühlen, wollen wir „verstehen“. Auch was wir nur mit „Verstand“ erkennen, wollen wir mit uns sicher erscheinenden Emotionen begleiten. Seit der Aufklärung orientieren wir uns immer weniger an geglaubte Weisungen höherer (z.B. göttlicher) Mächte. Man fordert von uns: Wir sollten unser Verstandesurteil unserer Vernunft unterwerfen – theoretisch wie praktisch. Was ist notwendig, damit unsere Entscheidungen vom Verstand bestimmt und emotional als angemessen beurteilt werden können? Gibt es Situationen, in denen wir uns auf ein unmittelbares Gefühl verlassen und nicht der rationalen Kontrolle den Vorrang geben sollten?

 

Sonntag, den 13. März 2022 ab 11.30 Uhr:

Klimakatastrophe! – Wie gehen wir mit Prognosen um?

Dass sich Wetterlagen und Wasserstände ständig ändern, erfahren wir seit Urzeiten. Dass sich aber das Klima durch Industrieproduktion und Verkehr nachhaltig und unumkehrbar erwärmt und dabei zahlreiche Naturkatastrophen verursacht, belegen viele seriöse Studien. Doch wie werden solche Prognosen hochgerechnet? Wie stellen wir uns auf schlimme Szenarien und auf Vorschläge zu deren Beherrschbarkeit ein?
Es geht nicht nur um Lebenschancen für uns, die aktuell Lebenden, sondern auch für die der noch nicht Geborenen. Was ist heute zu tun, um künftige Gefahren oder zumindest neue Folgelasten zu vermindern? Was muss die Wirtschaft und die Politik leisten? Wie können wir als Einzelne zum Klimaschutz beitragen?

 

 

Sonntag, den 15. Mai 2022 ab 11.30 Uhr:

Was hält die Migrationsgesellschaft zusammen?

 

Vergangene Veranstaltungen

Sonntag, den 21. November 2021 ab 11.30 Uhr:

Öffentliche Medien: wie prägen und begrenzen sie die Macht in einer Demokratie?

Die freie Meinungsbildung von Bürgerinnen und Bürgern muss in einer Demokratie garantiert werden. Medien, die den Austausch von Positionen und Programmen in einer pluralistischen Gesellschaft ermöglichen, sollten diese Freiheit umfassend nutzen und damit als die so genannte „vierte Gewalt“ wirken. Wo eine Vielfalt solcher Angebote garantiert wird, kann das politische Engagement der Bevölkerung und der gewählten Amtsträger unterstützt werden.
Inwiefern ermöglichen diese Medien eine soziale Kontrolle von politischen Entscheidungen?
Doch in welcher Hinsicht gefährden Print- und Funkmedien sowie Netzwerke die Meinungsvielfalt? Man denke an Fake-News, einseitige Parteinahmen, Hasskommentare oder an das Verschweigen von Nachrichten. Sind Meinungskartelle und Informationsblasen der aktuelle Preis der Meinungsfreiheit? Können wir dagegen etwas tun?

 Sonntag, den 10. Okt. 2021, ab 11.30 Uhr, BlueNote

 "Wann empfinden wir das Recht als nicht gerecht?"

Ein großer Teil unseres öffentlichen Lebens wird durch das Recht geregelt. Es schützt nicht nur meine Ansprüche auf freie Persönlichkeitsentfaltung, sondern auch die der Anderen, und es formuliert Pflichten (Schulpflicht, Impfpflicht etc.). Doch in der Ordnung unseres Alltagslebens gibt es auch Situationen, in denen wir das Gefühl haben, dass das Recht nicht gerecht angewendet wird. So sehen wir es als ungerecht an, wenn Beschäftigten schon bei geringen Verstößen Entlassung angedroht wird und gleichzeitig große Firmen für betrügerische Geschäfte nicht belangt werden. Wo, wann und warum glauben wir, dass unser Rechtsempfinden größer, weiter oder anders ist als das öffentliche Recht?“

Programm 2020

Wegen der Corona-Krise mussten mehrere Ankündigungen des Philosophischen Cafés für 2020 kurzfristig abgesagt werden. Eines der noch für 2020 geplanten Themen wurde jetzt als Video aufgenommen – und ist für Interessenten auf der Webseite der Universität Osnabrück aufrufbar unter

https://www.uni-osnabrueck.de/studium/im-studium/service-learning-und-gesellschaftliches-engagement/philosophisches-cafe/

Es geht in diesem Video um „Selbst gewählte Lebensziele – im Horizont von Fragen nach dem Sinn des Lebens“. Die vier Initiatoren gehen ausführlich auch auf Probleme des Umgangs mit der Pandemie ein.

Sonntag, den 20. Sept. 2020 , ab 11.30 Uhr, BlueNote

"Wissenschaftlich überprüft!" - Maßstäbe des Erkennens und Handelns

Seit der frühen Neuzeit beschreiben Wissenschaftler das Naturgeschehen nicht mehr nur nach Harmoniemodellen. Sie erforschen begrenzte Bereiche, entdecken dabei vielfältige neue Fragestellungen. Inwiefern wird das Detailwissen über gesetzmäßige oder regelmäßige Prozesse damit größer?

Dabei werden technische Verfahren, Produktionsprozesse, auch medizinische Behandlungen zunächst systematisch erprobt, bevor sie offiziell zugelassen werden. Wie kritisch müssen wir mit zertifizierten Zulassungen etwa von Technologien und Medikamenten umgehen?

Wie glaubwürdig sind gegenwärtig wissenschaftliche Veröffentlichungen dazu? Wie weit müssen wir uns in unseren erworbenen Erkenntnissen und in unserem Handeln selbst den Maßstäben wissenschaftlicher Kontrolle unterwerfen und wo nicht?

Sonntag, den 16. Februar 2020, ab 11.30 Uhr, BlueNote

Bestimmen Ängste das öffentliche Leben?

Bei der Bewertung des öffentlichen Lebens sind wir weitgehend auf Nachrichten über Ereignisse angewiesen, die wir nicht selbst erlebt haben - mit oft negativen Inhalten. Daraus entwickeln sich einerseits häufig kollektive Befürchtungen und persönliche Ängste. Anderseits gibt es aber auch weltweit reale Gefahren (Bevölkerungswachstum, Artensterben, Terrorismus, Altersarmut, Klimakatastrophe etc.), auf die wir angemessen reagieren müssen. Wie gehen wir mit solchen Unsicherheiten in unserem Alltagsleben um? Wie können wir zwischen berechtigten und unberechtigten Ängsten unterscheiden? Resignieren oder hoffen wir?

Sonntag, den 19. Januar 2020, ab 11.30 Uhr, BlueNote

Nachhaltigkeit - können wir die Zukunft denken?

Seit dem Anstieg des Menschheitswachstums und des ständig zunehmenden Raubbaus an der Natur wird ein ökologischer Umgang mit unseren Ressourcen nachdrücklich für alle Lebensbereiche der irdischen Biosphäre eingefordert. Wie kann das gesamte Produktions- und Konsumverhalten der Menschheit daran orientiert werden? Welches Wissen haben wir von unserer Zukunft und wie können wir es begründen? Wie gehen wir mit Zukunftsszenarien um, die nur erwartet oder befürchtet, aber nicht sicher prognostiziert werden können?