Institut für Philosophie


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Die Osnabrücker Philosophie

2011/2012 fand eine Neustrukturierung der Osnabrücker Philosophie statt, die mit der Neubesetzung der Stellen von Prof. Dr. W. Lenzen und Prof. Dr. R. Trapp einherging, und bei der bewusst eine systematische und interdisziplinär orientierte Ausrichtung angestrebt wurde. Ein hervorstechendes Merkmal der Osnabrücker Philosophie besteht dabei in der institutionellen Verbindung mit den Kognitionswissenschaften. Das Fach Philosophie ist entsprechend seit 2012 organisatorisch vollständig dem Fachbereich 8 – Humanwissenschaften der Universität Osnabrück zugeordnet. Es wird dort vom Institut für Philosophie und der Arbeitsgruppe Philosophie des Geistes und der Kognition des Instituts für Kognitionswissenschaft vertreten, die jeweils mit zwei Philosophie-Professuren ausgestattet sind.

Das Fach Philosophie in Osnabrück versteht sich als in der Tradition der analytischen Philosophie stehend. Charakteristisch für die Philosophie in Osnabrück sind ein ausgeprägtes Interesse an systematischen (weniger an historischen) Fragen der Philosophie ebenso wie an der Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen. Der gemeinsame Ausbau eines Profilelements Geist, Sprache, Kognition/Situierte Kognition wird vorangetrieben. Daneben sieht sie sich in verschiedenen Diskussionszusammenhängen aber auch der Wissen(schaft)svermittlung verpflichtet.

In der theoretischen Philosophie liegen die Forschungsschwerpunkte in der Philosophie des Geistes (Willensfreiheit), der Philosophie der Kognition (Situierte Kognition, Affektivität), der Sprachphilosophie (Semantik; Kognition & Sprache; Metaphern) und der Erkenntnistheorie (Kontextualismus/Relativismus). In der praktischen Philosophie liegen sie in der angewandten Ethik (Ethik des Helfens, Pflegeethik) und der normativen Ethik (Theorie des Verzeihens; Moralische Dilemmata).